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Flammen schlagen aus dem offenen Fenster, Feuerwehrleute versuchen in luftiger Höhe verzweifelt, das Feuer in Zaum zu halten. Dieses dramatische Szenario hat sich in Greifswald in der Nacht von Samstag zu Sonntag ereignet. In einem Mehrfamilienhaus ist ein Feuer ausgebrochen, so die Polizei. 16 Menschen sind verletzt worden, eine Person ist gestorben.

Gegen 21:30 Uhr brach in in der elften Etage des Hauses ein Feuer aus. Die Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr, Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Greifswald und Neuenkirchen, der Sanitäts- und Betreuungszug des Katastrophenschutzes und die Polizei Greifswald evakuierten umgehend das komplette Hochhaus. Die evakuierten Bewohner wurden laut der Polizei vorerst in einer Sporthalle in unmittelbarer Nähe untergebracht und durch Rettungskräfte betreut.

Laut einer Zeugenaussage reichte die Länge der Drehleiter nicht ganz. Die Löscharbeiten sollen zwei Stunden gedauert haben. Nach Polizeiangaben konnte eine 64-jährige Frau gerettet werden. Sie erlitt eine Rauchvergiftung und wird derzeit auf der Intensivstation des Klinikums Greifswald behandelt. In der gleichen Wohnung wurde auch eine leblose Person gefunden. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Um wen es sich dabei handelt, kann derzeit noch nicht gesagt werden.

Weiterhin wurde aus der Wohnung direkt unter der Brandwohnung ein 89-jähriger Mann und eine 84-jährige Frau gerettet, da es ihnen nicht möglich war, selbstständig zu Fuß aus der zehnten Etage das Haus zu verlassen. Sie wurden ebenfalls mit Rauchvergiftungen in das Klinikum eingeliefert. Die vier Polizisten, die das Ehepaar aus der Wohnung retteten und auf die Straße trugen, erlitten ebenfalls leichte Rauchvergiftungen. Eine weitere 80jährige Dame wurde ebenfalls schwerverletzt mit einer Rauchvergiftung im Klinikum Greifswald aufgenommen.

Insgesamt wurden zwölf Personen leicht verletzt, vier Personen schwer verletzt und eine Person getötet. Nach einer Weile konnten die meisten Bewohner ihre Wohnungen wieder betreten. In dem betroffenen Hausaufgang sind allerdings mehrere Wohnungen nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner werden erst einmal durch die Wohnungsbau-Genossenschaft bereitgestellte Ersatzwohnungen untergebracht.

Quelle: Nordkurier

 

Im Einsatz:

Fahrzeuge  Stärke
Florian Neuenkirchen TLF 16/25  1/8
Florian Neuenkirchen LF 8/6  1/5
Florian Neuenkirchen Kdow  1/0/0
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